Winfried Obermüller

Winni – 6 Saiten & Backing Vocal

Winfried Obermueller Porträt
Winni

Der Mann erfuhr seine musikalische Prägung in den 60er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Neben den üblichen Verdächtigen wie Beatles, Mr. Hendrix, Deep Purple, Jethro Tull, Uriah Heep, Black Sabbath und den Woodstock-Teilnehmern zog ihn damals vor allem der sog. Progressive Rock mit seinen Vertretern wie Yes, Nektar und Genesis (natürlich vor ihrer kommerziellen Ära) an.  Aber auch Blues (Gary Moore), Reggae  und Jazz gehörten zur täglichen Kost. Colosseum gefiel hier aus der Rock Jazz Sparte besonders. Eigentlich ist Winni geschmackstechnisch breit aufgestellt und eine Auflistung würde den Rahmen sprengen.
Nach den Grundschuljahren mit der unvermeidlichen Blockflöte kam er auf die Gitarre. Das erste Stück war natürlich House of Rising Sun. In der ersten Band (mit Skippy) waren dann 3 Gitarren und er interessierte sich für das Saxophon. Die Ernüchterung war brutal: erst müsste er Klarinette lernen und dann in ein Blasorchester eventuell mit Saxophon weitermachen: NO WAY. Also wurde Geld in einen schon damals alten Dynacord Röhrenamp und eine ziemlich verhaute Bassbox von Helmut Hattler (Kraan), sowie in eine sogenannte „HertieCaster“ investiert.
Während der Berufsausbildung blieb dann keine Zeit mehr und Mädchen konnte man möglicherweise auch ohne Gitarre „rumkriegen“. Nach langjährigen Arbeitsaufenthalten in verschiedenen Industrie Design Büros in Österreich, USA und Niederlande war in den 80ern ein bisschen Geld übrig und Winni kaufte sich in Amsterdam ein Alto-Saxophon und in München Demetrios Antoniadis als Lehrer dazu. Fast 3 Jahre Jahre hielt er das durch und Demetrios bescheinigte großes Talent – wahrscheinlich aus kommerziellen Interesse seinerseits. Allerdings war das eine einsame Geschichte und das Saxophon verschwand wieder im Kleiderschrank und wurde dann an seinen nun wirklich talentierten Sohn übergeben.
Der berufliche Druck jetzt als EDV-Gutachter nahm zu und als Ausgleich schaffte Winni sich 2004 wieder eine E-Gitarre und einen Brüllwürfel an. Nach 3 Monaten war das langweilig und er fand über eine Anzeige im Internet die Reste der Rock Band Red Cow in Pullach und stieg ohne mit der Wimper zu zucken ein. Die Spielfreude war groß, die Technik mangelhaft. Jahrelanges ausgiebiges „Gitarre und Bass“ lesen half nicht besonders viel und so meldete er sich bei Abi von Reinighaus‘ legendärer „After Work Klasse“ an. Nach einer sehr nervösen Audition wurde er für den Kurs akzeptiert, konnte dem Unterricht einigermaßen folgen und damit auch seine Spieltechnik etwas anheben. Red Cow benannte sich in Ragtag um und die Setlist erlaubte einige erfolgreiche Gigs, auch überregional.
Irgendwann 2014 trat Skippy an Winni mit dem Banksters-Projekt heran und seit Anfang 2015 bedient Winni hauptsächlich die zweite 6 Saitenspur im Bandgefüge.
Seine neuen Helden heute sind Black Country Communion mit Joe Bonamassa, Winery Dogs und auch Cold Play, Seed, Imagine Dragons und Huber von Goisern werden gerne neben den alten Helden gehört.
Ausrüstung:
Instrumente: Epiphone LP, Brian May, Stevens Telecaster, Acoustik, Schüttelrohr
Verstärkung: Kemper Modeling Amp mit 2 Stück 1200W Monitorboxen (Ja, Stefan ich weiß…).
Plektren: Heavy Duty von Dunlop (kein Endorsement!)