Chris Kollek

Chris Kollek
Chris The Bass Man

Musikalisch sozialisiert wurde er in den 70er Jahren. Das erste musikalische Erlebnis, das ihn umgehauen hat war der Song „Highway Star“ von Deep Purple – danach war klar, er wollte auch diese emotionale Form der Musik machen. Im Gegensatz zu vielen anderen Bandmitgliedern war sein erstes Instrument nicht die Blockflöte, sondern die Maultrommel. Mit ihr konnte man so schön eine verzerrte Gitarre imitieren. Das nächste Instrument war die akustische Gitarre, aber auch Versuche am Schlagzeug reizten ihn. Irgendwie konnte er sich nicht richtig entscheiden, ob er ein zweiter Ritchie Blackmore oder doch eher ein Ian Paice werden wollte.
Zunächst begann aber alles recht harmlos und er machte Ende der 70er Jahre mit einem Freund zusammen akustische Folk-Musik – allerdings schon mit Eigenkompositionen. Schnell wurde dies zu langweilig, die Stromgitarre musste her.
Als dann Anfang der 80er Jahre die Ulmer Band „FAT NELLY“ einen Sänger und einen Bassisten suchten, entschied er sich auf Bass umzusteigen. Das Singen überließ er lieber seinem Bandkollegen. Nun war auch die Zwickmühle aufgelöst zwischen Melodie und Rhythmus – am Bass konnte und musste er beides machen. Als Vorbilder schälten sich schnell Roger Glover von Deep Purple, Pete Agnew von Nazareth und Chris Squier von Yes heraus.
In dieser Zeit lernte er auch TOGS’N’TOYS kennen, die im Nachbar-Proberaum übten. Eine Bekanntschaft, die lange Zeit später fruchtbar werden sollte. Doris, die damals noch bei TOGS’N’TOYS sang, wechselte nach deren Auflösung zu FAT NELLY.
Danach gab es ein kurzes Intermezzo mit Skippy bei MAGADAN in Stuttgart.
Mit MORGENTHAU kam dann eine Gelegenheit, die stilistischen Wege des Basses zu erweitern. Neben Rock waren Funk und jazzige Passagen gefragt.
Ein weiterer Meilenstein war dann die Mitgliedschaft in der Cover-Band NO EXCUSE, mit der er dann ca. 15 Jahre über die Bühnen der Welt tingelte. Ob Biker-Treffen, Stadtfeste oder Vorband von bekannten Acts – alles wurde gerockt.
Nachdem ihn der Beruf eines Key-Account Managers immer stärker beanspruchte, und eine große Patchwork-Familie mit 6 Kindern seine Anwesenheit erforderte, blieb für die Musik keine Zeit mehr.
Dies änderte sich im Jahr 2016, als er Skippy auf dem Wochenmarkt in Ulm traf und der ihn darauf ansprach, ob er nicht Lust hätte wieder aktiv zu werden und bei den Banksters zu bassen. Und so schließt sich der Kreis.

Umbesetzung Bass

Chris Kollek neu am Bass
Chris

Im Oktober wurde Chris Kollek als neuer Bassartist bei den Banksters begrüßt. Unser bewährter Bassist Reinhard ist aufgrund zahlreicher Engagements mit Banana Republic und diversen Kunstprojekten leider nicht mehr in der Lage, den gestiegenen Zeitaufwand für die Banksters zu bedienen.

Chris ist ein alter Hase am Bass und bezeichnet sich gern als Wiedereinsteiger, was allgemein als charmante Übertreibung notiert wurde. Wir heißen Chris herzlichst willkommen und möge sein Plektrum – was seinen krassen Sound mit ausmacht – nie brechen.