2017 – Banksters werden aktiv

2016 lief schon ganz gut an und 2017 beginnt auch schon mal sehr vielversprechend. Die Banksters ist mit Leben erfüllt.

Unser letztes Bandwochenende im Novmenber 2016 brachte 3 neue Stücke hervor. Wir vereinbarten im Hinblick auf einen Gig im Frühjahr 2017 ein weiteres Wochenende in Großwiesen, das wiederum 2 Stücke hervorbrachte.

Die Arbeit geht flüssig voran und die Planung für den Gig wird Stück für Stück umgesetzt.  Der Gig findet gegen Ende März im Café D’Art in Neu-Ulm statt und ist Teil einer Gesamtperformance bestehend aus Skulpturen, Fotografien, Literatur und Banksters-Musik.

Derzeit haben wir noch keine Soundschnipsel online gestellt, wobei wir natürlich Aufnahmen haben. Diese Mitschnitte entsprechen soundtechnisch nicht unserem Standard und werden deshalb nicht on-line gestellt. Derzeit ist ein Video in der Mache, das zu gegebener Zeit online gestellt wird.

Wir melden uns!

Der Beginn: 18.08.2016 Grosswiesen, Bayerischer Wald

grosswiesen_landscapeEs ist soweit! Nach endlos scheinender Zeit nahte der Zeitpunkt des ersten Gigs für die Banksters. Großwiesen bei Passau ludt ein. Stefan Breitinger präsentierte anläßlich seines Geburtstags das Programm seinen zahlreichen Freunden. Es war eine gute Gelegenheit, um das Konzept und Sound vor ca. 100 Personen zu präsentieren. Das Setting ist ein wunderschöner Hof in Grosswiesen. Die Banksters reisten einen Tag vorher aus Ulm, München, Passau und sogar Köln an. Die Wolken hingen tief und es goß in Strömen. Der Hausherr Stefan hatte vorgesorgt und ein großes Zelt für den Gig organisiert. Ein paar Gläser Granit-Gin später kam die Band in die Gänge und der Aufbau begann.

Hier die Momentaufnahmen des Aufbaus.

Stefan präsentierte die Band, das Konzept und führte durch die Setliste. Nicht nur für die Banksters war das eine Premiere. Auch Joachim (dr) trat zum ersten Mal öffentlich auf. Adrenalin waberte auf der Bühne.

Das Programm bestand aus sieben selbstverfassten Nummern und wurde sehr gut vom, zum Teil sehr fachkundigem Publikum – wie die Banksters später erfuhren, geradezu begeistert aufgenommen. Einige Stücke wurden aus dem Fundus der Togs’n Toys gerettet und modernisiert ins Repertoire eingefügt. Christoph Krippgans, einer der Gründungsmitglieder von Togs’n Toys, bediente routiniert den Bass und sprang an diesem Tag für den Banksters-Bassisten Reinhard Köhler ein, der leider eine andere Verpflichtung hatte.

Den Banksters passierte natürlich der Showstopper von allen Neuformationen im Musikgeschäft:  Das Publikum verlangte Zugaben, aber alles Pulver war verschossen.  Das Publikum, nicht faul, verlangte daraufhin einige Nummern als Encore, was wiederum brav abgeliefert wurde. Ein aufregender und für die Banksters und ihrem Konzept erfolgreicher Gig ging zu Ende. Über die nachfolgende rauschende, warme Augustnacht schweigt der Chronist – zumindest in diesem Rahmen.

Danke an Stefan für die phantastische Gelegenheit für ein Konzert und an alle, die zum Erfolg der Banksters-Premiere beigetragen haben.

Winfried Obermüller

Winni – 6 Saiten & Backing Vocal

Winfried Obermueller Porträt
Winni

Der Mann erfuhr seine musikalische Prägung in den 60er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Neben den üblichen Verdächtigen wie Beatles, Mr. Hendrix, Deep Purple, Jethro Tull, Uriah Heep, Black Sabbath und den Woodstock-Teilnehmern zog ihn damals vor allem der sog. Progressive Rock mit seinen Vertretern wie Yes, Nektar und Genesis (natürlich vor ihrer kommerziellen Ära) an.  Aber auch Blues (Gary Moore), Reggae  und Jazz gehörten zur täglichen Kost. Colosseum gefiel hier aus der Rock Jazz Sparte besonders. Eigentlich ist Winni geschmackstechnisch breit aufgestellt und eine Auflistung würde den Rahmen sprengen.
Nach den Grundschuljahren mit der unvermeidlichen Blockflöte kam er auf die Gitarre. Das erste Stück war natürlich House of Rising Sun. In der ersten Band (mit Skippy) waren dann 3 Gitarren und er interessierte sich für das Saxophon. Die Ernüchterung war brutal: erst müsste er Klarinette lernen und dann in ein Blasorchester eventuell mit Saxophon weitermachen: NO WAY. Also wurde Geld in einen schon damals alten Dynacord Röhrenamp und eine ziemlich verhaute Bassbox von Helmut Hattler (Kraan), sowie in eine sogenannte „HertieCaster“ investiert.
Während der Berufsausbildung blieb dann keine Zeit mehr und Mädchen konnte man möglicherweise auch ohne Gitarre „rumkriegen“. Nach langjährigen Arbeitsaufenthalten in verschiedenen Industrie Design Büros in Österreich, USA und Niederlande war in den 80ern ein bisschen Geld übrig und Winni kaufte sich in Amsterdam ein Alto-Saxophon und in München Demetrios Antoniadis als Lehrer dazu. Fast 3 Jahre Jahre hielt er das durch und Demetrios bescheinigte großes Talent – wahrscheinlich aus kommerziellen Interesse seinerseits. Allerdings war das eine einsame Geschichte und das Saxophon verschwand wieder im Kleiderschrank und wurde dann an seinen nun wirklich talentierten Sohn übergeben.
Der berufliche Druck jetzt als EDV-Gutachter nahm zu und als Ausgleich schaffte Winni sich 2004 wieder eine E-Gitarre und einen Brüllwürfel an. Nach 3 Monaten war das langweilig und er fand über eine Anzeige im Internet die Reste der Rock Band Red Cow in Pullach und stieg ohne mit der Wimper zu zucken ein. Die Spielfreude war groß, die Technik mangelhaft. Jahrelanges ausgiebiges „Gitarre und Bass“ lesen half nicht besonders viel und so meldete er sich bei Abi von Reinighaus‘ legendärer „After Work Klasse“ an. Nach einer sehr nervösen Audition wurde er für den Kurs akzeptiert, konnte dem Unterricht einigermaßen folgen und damit auch seine Spieltechnik etwas anheben. Red Cow benannte sich in Ragtag um und die Setlist erlaubte einige erfolgreiche Gigs, auch überregional.
Irgendwann 2014 trat Skippy an Winni mit dem Banksters-Projekt heran und seit Anfang 2015 bedient Winni hauptsächlich die zweite 6 Saitenspur im Bandgefüge.
Seine neuen Helden heute sind Black Country Communion mit Joe Bonamassa, Winery Dogs und auch Cold Play, Seed, Imagine Dragons und Huber von Goisern werden gerne neben den alten Helden gehört.
Ausrüstung:
Instrumente: Epiphone LP, Brian May, Stevens Telecaster, Acoustik, Schüttelrohr
Verstärkung: Kemper Modeling Amp mit 2 Stück 1200W Monitorboxen (Ja, Stefan ich weiß…).
Plektren: Heavy Duty von Dunlop (kein Endorsement!)